Aktuelles

Scientific Use Files zum Deutschland-Monitor 2025 veröffentlicht

01.07.2026

Scientific Use Files zum Deutschland-Monitor 2025 veröffentlicht

Die Scientific Use Files zum Deutschland-Monitor 2025 sind nun über das GESIS-Zentral-Archiv für alle interessierten Nutzer:innen abrufbar. Mit der Veröffentlichung der Datensätze erhalten Forschende, Studierende sowie interessierte Nutzerinnen und Nutzer Zugang zu aktuellen Einstellungsdaten der deutschsprachigen Wohnbevölkerung. Die Daten sind eine wertvolle Ressource für thematisch breit aufgestellte und methodisch innovative Forschungsvorhaben aus unterschiedlichen Disziplinen. Nutzerinnen und Nutzer können zudem mit den bereitgestellten Daten die Analysen aus dem Hauptbericht des Deutschland-Monitors replizieren. Zum Spektrum der jährlich erhobenen Daten zählen eine bundesweit repräsentative Bevölkerungsbefragung (n = 4.004) und eine regional repräsentative Vertiefungsstudie (n = 4.018) in strukturstarken und strukturschwachen Kreisen in Ost- und Westdeutschland. Die Daten des Deutschland-Monitors wurden aufgrund der unterschiedlichen Erhebungen in drei verschiedene Datensätze unterteilt: Die Haupterhebung, welche bundesweit durchgeführt wurde, sowie die regionale Vertiefungserhebung, welche in zuvor ausgewählten Landkreisen erhoben wurde, stehen dabei Forschenden und Interessierten nach einer Registrierung bei GESIS kostenlos zum Download bereit. Aufgrund von Datenschutzbestimmungen ist die regionale Vertiefungserhebung nur stärker anonymisiert zugänglich. Für die Vollversion dieses Datensatzes inklusive sensibler personenbezogener Daten muss ein Datennutzungsvertrag mit GESIS geschlossen werden. Die Datensätze des Deutschland-Monitors 2025 enthalten Einstellungen zum aktuellen Themenschwerpunkt „Wie veränderungsbereit ist Deutschland?", Standardfragen und etablierte Itembatterien zu politischen Einstellungen, sowie eine Vielzahl von soziodemografischen Variablen. Das Deutschland-Monitor Team freut sich über eine Information zu veröffentlichten Arbeiten mit den Datensätzen an deutschland-monitor@gesis.org . Einen ersten Datenüberblick erlaubt auch das Data-Exploration-Tool auf der Deutschland-Monitor-Homepage. Haupterhebung (ZA9148) https://doi.org/10.4232/1.14787 Regionale Vertiefungserhebung (ZA9149) https://doi.org/10.4232/1.14788

Beiträge zum Deutschland-Monitor auf der Dreiländertagung in Friedrichshafen

15.06.2026

Beiträge zum Deutschland-Monitor auf der Dreiländertagung in Friedrichshafen

Zwischen dem 17. und dem 19. Juni 2026 fand an der Zeppelin Universität Friedrichshafen die Dreiländertagung der politikwissenschaftlichen Fachverbände aus dem deutschsprachigen Raum (Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft, Österreichische Gesellschaft für Politikwissenschaft, Schweizerische Vereinigung für Politikwissenschaft) statt. Mit über 400 Kolleg:innen wurden aktuelle Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Teildisziplinen der Politikwissenschaft diskutiert. Mit dabei waren auch zwei Beiträge, die auf den Daten des Deutschland-Monitors fußen. Pierre Zissel (Friedrich-Schiller-Universität Jena) stellte im Rahmen des Panels „Lokale Demokratie im Wandel: Vertrauen, Führung und Partizipation in der Kommunalpolitik“ Befunde seiner Studie „Explaining Political Trust in Mayors – A Demand-Side Perspective“ vor. Die Studie kombiniert Daten aus der Haupt- und Vertiefungsstichprobe des Deutschland-Monitors 2023 mit Daten zu Bürgermeister:innen in den Gemeinden der Befragten und stellt dabei u. a. heraus, dass das Vertrauen in Bürgermeister:innen insbesondere von lokalem Sozialkapital geprägt wird. Dort, wo ein großer sozialer Zusammenhalt und eine Verbundenheit mit der lokalen Ebene wahrgenommen wird, ist auch das Vertrauen in die Bürgermeister:innen größer. Das politische Profil der Bürgermeister:innen (etwa Parteilosigkeit vs. Parteizugehörigkeit, Amtsdauer) spielt für das Vertrauen der Bürger:innen hingegen nur eine nachgelagerte Rolle. Im Rahmen des Panels „Ländermonitore und Demokratieforschung: Systemunterstützung in den deutschen Bundesländern“ stellten Dr. Jörg Hebenstreit und Pierre Zissel (beide Friedrich-Schiller-Universität Jena) erste Befunde aus ihrer Studie „Regionale politische Kulturen im Bundesländervergleich“ (Co-Autorinnen Prof. Dr. Marion Reiser und Dr. Anne Küppers) vor. Dabei diskutierten sie die zahlreichen methodischen Herausforderungen einer vergleichenden Analyse der Systemunterstützung in den deutschen Bundesländern. Zudem zeigten sie anhand einer Clusteranalyse auf Basis der Kumulation aus den ersten drei Wellen des Deutschland-Monitors (2023-2025), dass Ost-West-Differenzen bei politischen Einstellungen zwar weiterhin persistent sind, die beiden Landesteile darüber hinaus aber keineswegs homogen sind. So zeigen sich u. a. Hinweise darauf, dass sich sozialstrukturelle Unterschiede zwischen den Bundesländern auch in den Einstellungen zum politischen System fortsetzen. Der Beitrag war eingebettet in einen breiten wissenschaftlichen Austausch über Methoden und Befunde der politischen Kulturforschung in den deutschen Bundesländern und über diese hinaus. Dank gilt allen Mitdiskutant:innen für das Interesse und die anregenden Diskussionen. Es wird zudem angestrebt, die Ergebnisse beider Untersuchungen zeitnah in eigenständigen Journal-Artikeln zu veröffentlichen.

Wir gehen wieder ins Feld!

01.06.2026

Wir gehen wieder ins Feld!

Der Deutschland-Monitor geht in die vierte Befragungswelle. Nach erfolgreicher Erprobung des Fragebogens starten wir am 8. Juni 2026 die Erhebung der Haupt- und Vertiefungsstichprobe für den Deutschland-Monitor 2026. Erstmals stützt sich die Befragung vollständig auf eine Melderegisterstichprobe. Damit reagiert der Deutschland-Monitor unter anderem auf die abnehmende Festnetzabdeckung und stellt sicher, dass die hohen Standards wissenschaftlicher Bevölkerungsbefragungen auch künftig gewährleistet bleiben. Im Mittelpunkt der diesjährigen Erhebung stehen die individuellen Vorstellungen, Erwartungen und Wahrnehmungen von gesellschaftlichem Aufstieg in Deutschland. Erste Ergebnisse werden im Herbst 2026 im Rahmen des Berichts der Ostbeauftragten vorgestellt. Im Winter 2026/2027 folgt dann die Vorstellung des Hauptberichtes zum Deutschland-Monitor 2026. Hinweis für Befragte: Ihre Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Damit wir aber ein Gesamtbild der unterschiedlichen Lebenslagen in Deutschland erhalten können, ist es sehr wichtig, dass Sie den Fragebogen ausfüllen. Jede einzelne Antwort erhöht die Aussagekraft, Genauigkeit und Belastbarkeit unserer Studie. Das Deutschland-Monitor-Konsortium gewährleistet die Einhaltung der zentralen Standards der empirischen Sozialforschung. Die Befragungen werden selbstverständlich anonymisiert verarbeitet. Sollten Sie Fragen zum Datenschutz haben, wenden Sie sich gerne per Mail an: datenschutz@zsh.uni-halle.de . Für weiterführende Fragen stehen wir gern per E-Mail ( umfrageanliegen@gesis.org ) oder telefonisch unter der Nummer 0621-12 46 134 am GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (Montag und Dienstag jeweils zwischen 10.30-12.00 Uhr sowie 13.00-14.30 Uhr) zur Verfügung. Die dortigen Mitarbeiter behandeln Ihre Fragen vertraulich. Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

Forum "Deutschland-Monitor" 2025

16.03.2026

Forum "Deutschland-Monitor" 2025

Am 10. März 2026 fand im historischen Ambiente der Leucorea in Wittenberg das diesjährige Forum Deutschland-Monitor statt. Ausgangspunkt der Veranstaltung waren die zentralen Ergebnisse des Deutschland-Monitors 2025 zum Schwerpunktthema „Wie veränderungsbereit ist Deutschland?“. Im Rahmen von zwei Panels wurden sowohl die aktuellen Herausforderungen gesellschaftlicher Transformation im Kontext anhaltender Krisen als auch mögliche Strategien im Umgang mit Politikverdrossenheit und Demokratieskepsis diskutiert. Im Panel „Wandel ohne Disruption“ erörterten Dr. Reiner Haseloff, Prof. Dr. Nadine Jukschat und Klemens Gutmann, wie politische, wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure gesellschaftliche Veränderungen so gestalten können, dass sie auf breite Akzeptanz stoßen. Im zweiten Panel diskutierten Staatsministerin Elisabeth Kaiser, Dr. Matthias Brachert und Armin Schenk die Bedeutung regionaler Unterschiede zwischen strukturstarken und strukturschwachen Regionen in Ost- und Westdeutschland sowie daraus resultierende politische Handlungsoptionen. Die Diskussionen bekräftigen zentrale Befunde des Deutschland-Monitors: Die Bevölkerung ist nicht generell veränderungsmüde, bewertet gesellschaftlichen Wandel jedoch häufig ambivalent. Entscheidend für die Bereitschaft, Veränderungen mitzutragen, sind insbesondere Vertrauen in staatliches Handeln, Transparenz politischer Entscheidungen sowie wahrgenommene Gerechtigkeit und vor allem Sicherheit. Wir danken allen Teilnehmenden für die engagierte Diskussion und den wertvollen Austausch. Fotos: © Ronny Götter

Deutschland-Monitor-Konferenz

24.11.2025

Deutschland-Monitor-Konferenz

Am 20. und 21. November 2025 fand an der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine vom Deutschland-Monitor-Konsortium organisierte wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Dynamics in Political Attitudes in Germany’s Zeitenwende“ statt. Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet kamen zusammen, um innovative Forschungsansätze der politischen Einstellungsforschung zu diskutieren – insbesondere unter Nutzung des Datenpotentials des Deutschland-Monitors. Neben den gegenwärtigen politischen Dynamiken in einzelnen Politikfeldern sowie generell in Bezug auf Demokratie und Populismus, stand auch der diesjährige Themenschwerpunkt des Deutschland-Monitors „Wie veränderungsbereit ist Deutschland?“ im Zentrum der Konferenz. Die vorgetragenen Ergebnisse sollen in einem nächsten Schritt in Form eines Special Issues auch schriftlich publiziert werden. Das Team des Deutschland-Monitors bedankt sich bei allen Mitwirkenden und Gästen für die spanenden Beiträge und die anregenden Diskussionen.

Neue Publikation erschienen

20.10.2025

Neue Publikation erschienen

Marion Reiser & Pierre Zissel: Was trennt und was verbindet uns 35 Jahre nach der Wiedervereinigung? In: Bürger & Staat (lpb Baden-Württemberg) „Was trennt und was verbindet uns 35 Jahre nach der Wiedervereinigung?“ Dieser Frage gehen Marion Reiser und Pierre Zissel in ihrem Beitrag in der Zeitschrift Bürger & Staat nach. Auf Basis der Daten der Deutschland-Monitore 2023 & 2024 wird untersucht, welche politischen und gesellschaftlichen Einstellungen Ost- und Westdeutsche heute verbinden bzw. unterscheiden – und welche Ursachen sich für bestehende Unterschiede erkennen lassen. Ihr Beitrag verdeutlicht, dass sich politische Einstellungen in Deutschland weniger aus der Ost-West-Differenz erklären lassen, sondern vielmehr aus strukturellen Benachteiligungen und persönlichen Abstiegsängsten in wirtschaftlich schwachen Regionen. Dabei wirkt besonders das Gefühl, regional abgehängt zu sein. Gleichzeitig zeigt der Beitrag, dass Ost- und Westdeutsche in weiten Teilen dieselben Wertehaltungen teilen. Das vollständige Heft ist kostenlos als PDF abrufbar unter: https://www.lpb-bw.de/publikation-anzeige/bs-1-2-2025-demokratie-in-deutschland/3797

Deutschland-Monitor 2025: Kurzbericht vorgestellt.

06.10.2025

Deutschland-Monitor 2025: Kurzbericht vorgestellt.

Der Kurzbericht zum Deutschland-Monitor 2025 wurde zum 01. Oktober 2025 im aktuellen Bericht der Ostbeauftragten veröffentlicht. Themenschwerpunkt ist in diesem Jahr die Frage „Wie veränderungsbereit ist Deutschland?“. Die Befunde zeigen, dass die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland nicht pauschal „veränderungsmüde“ ist, sondern gesellschaftlichem Wandel überwiegend differenziert beurteilt (52 %). Ein Viertel ist grundsätzlich offen für gesellschaftlichen Wandel (23 %). Ein weiteres Viertel vertritt prinzipiell kritische Positionen (26 %). Dabei zeigen sich kaum Differenzen zwischen Ost- und Westdeutschland. Geringfügige Ost-West Unterschiede treten bei der Wahrnehmung gesellschaftlicher Veränderungen in den Bereichen Verteidigung, Migration, Klima und Wirtschaft auf. Die Beurteilung großer gesellschaftlicher Veränderungen ist dabei weniger durch kleinräumige und individuelle Kontexte und Prägungen, sondern vor allem durch gesamtgesellschaftliche Erfahrungen und Erwartungen geprägt. Themenbezogen zeigt sich aber z.B. das Jüngere für eine weiterführende Digitalisierung, und Ältere für eine Stärkung der Verteidigungspolitik offener sind. Bei den Themenfeldern Klima und Migration hingegen orientieren sich die Einstellungen der Bevölkerung entlang politischer Lagerzugehörigkeiten Gemeinsam mit Staatsministerin Elisabeth Kaiser stellte Prof. Dr. Reinhard Pollak die Ergebnisse des Kurzberichts am 01. Oktober 2025 in der Bundespressekonferenz vor ( Aufzeichnung ansehen ). Weitere Informationen zum Bericht 2025 Vollständiger Bericht der Ostbeauftragten Der ausführliche Bericht zum Deutschland-Monitor 2025 erscheint voraussichtlich im Januar 2026.

Wir gehen wieder ins Feld!

21.04.2025

Wir gehen wieder ins Feld!

Der Deutschland-Monitor geht in die dritte Befragungswelle. Nach erfolgreicher Erprobung des Fragebogens starten wir am 22. April 2025 die Erhebung der Hauptstichprobe für den Deutschland-Monitor 2025. Wie in den vergangenen Jahren befragt das Umfrageinstitut forsa im Auftrag des Deutschland-Monitor-Konsortiums über 4.000 Personen ab 16 Jahren im gesamten Bundesgebiet. Im Anschluss daran folgt ab Mitte Mai die Erhebung der regionalen Schwerpunkte in vorab ausgewählten Landkreisen. Weitere Informationen zur Methodik Das leitende Thema des diesjährigen Monitors ist der gesellschaftliche Wandel in herausfordernden Zeiten und wie die Bürgerinnen und Bürger diesen wahrnehmen und damit umgehen. Erste Ergebnisse werden im Herbst 2025 im Rahmen des Berichts des Ostbeauftragten der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit vorgestellt. Im Winter 2025/2026 folgt dann die Vorstellung des Hauptberichtes Deutschland-Monitor 2025. Hinweis für Befragte: Das Deutschland-Monitor-Konsortium gewährleistet die Einhaltung der zentralen Standards der empirischen Sozialforschung. So sind die Stichproben repräsentativ für die deutschsprachige Wohn-Bevölkerung im Bundesgebiet bzw. für die Kreise des rollierenden Kreispanels. Die Befragungen, die telefonisch und über eine Online-Umfrage nach Einwohnermeldeamtsstichprobe erfolgen, werden selbstverständlich anonymisiert verarbeitet. Sollten Sie Fragen zum Datenschutz haben, wenden Sie sich gerne per Mail an: datenschutz@zsh.uni-halle.de .

Call for Papers

01.09.2025

Call for Papers

Wie verändern sich politische Einstellungen in Zeiten multipler Krisen? Für die Konferenz „Dynamics in Political Attitudes in Germany’s Zeitenwende “ am 20.-21. November 2025 an der Uni Jena laden wir zur Einreichung von Abstracts ein. Im Fokus: empirische Analysen mit den Daten des Deutschland-Monitors – zu Polarisierung, Vertrauen, regionalen Disparitäten und vielem mehr. Im Anschluss ist die Einreichung eines Special-Issue-Proposals bei einem englischsprachigen, peer-reviewed Fachjournal geplant. Details können Sie dem ausführlichen Call for Papers entnehmen: Call for Papers: Deutschland-Monitor (PDF, 173 KB) Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Forum "Deutschland-Monitor" 2024

14.04.2025

Forum "Deutschland-Monitor" 2024

Ausgehend von den zentralen Ergebnissen des Deutschland-Monitor 2024 wurde am 11. April 2025 im historischen Ambiente des Händelhauses in Halle (Saale) über das Schwerpunktthema der Studie „Welche Gesellschaft wünschen wir uns?“ diskutiert: einerseits über die Herausforderungen von Gerechtigkeit und lokalem Zusammenhalt, andererseits ging es darum, wie wir Politikverdrossenheit und Demokratieskepsis begegnen können.

Hauptbericht 2024 veröffentlicht

10.03.2025

Hauptbericht 2024 veröffentlicht

Der Hauptbericht des Deutschland-Monitor 2024 ist nun veröffentlicht. Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Frage „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“. Dazu wurden u. a. die Einstellungen der Deutschen zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Zielmarken und der Abwägung gesellschaftlicher Grundwerte untersucht. Auch die Wichtigkeit und Erfüllung grundlegender Freiheitsrechte, die Beurteilung des gesellschaftlichen Miteinanders und die unterschiedlichen Vorstellungen einer gerechten Gesellschaft werden in den Blick genommen. Wie schon im vergangenen Jahr beleuchtet der Deutschland-Monitor 2024 auch politische Einstellungen, etwa zur Demokratie in Deutschland, den politischen Institutionen, der Verantwortung des Staats oder Ungleichwertigkeitsvorstellungen. Die Befunde zeigen, dass das Land in vielen Bereichen einhellige Positionen vertritt: Eine klare Mehrheit in Deutschland sieht die Gleichberechtigung der Geschlechter, Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und das friedliche Zusammenleben von Religionsgemeinschaften als wichtige Ziele. Auch bürgerliche und politische Freiheiten werden von den meisten als zentral angesehen. Es gibt jedoch auch kontroverse Themen: So gehen die Meinungen in Bezug darauf auseinander, ob Deutschland Zuwanderung als Chance begreifen sollte und ob Klimaneutralität oder ein geeintes Europa angestrebt werden sollen. Auch bei der Frage, inwieweit Freiheiten wie Meinungs- und Pressefreiheit tatsächlich gewährleistet sind, gibt es Unterschiede in der Wahrnehmung. Unverändert hoch ist die starke Befürwortung der Demokratie als Staatsform in Deutschland - gleichsam ist ein gewichtiger Teil der Bevölkerung unzufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie. Auch populistische Einstellungen sowie politische und soziale Ungleichwertigkeitsvorstellungen bilden eine gesellschaftliche Herausforderung. Vollständiger Bericht "Deutschland-Monitor 2024" (PDF, 6.3 MB)

Kurzbericht 2024 veröffentlicht

24.02.2025

Kurzbericht 2024 veröffentlicht

Der Kurzbericht „Deutschland-Monitor 2024“ wurde im aktuellen Bericht des Ostbeauftragten veröffentlicht. Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Frage „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“. Dazu werden u. A. die Einstellungen der Deutschen zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Zielmarken und der Abwägung gesellschaftlicher Grundwerte untersucht. Auch die Wichtigkeit und Erfüllung grundlegender Freiheitsrechte sowie die Beurteilung des gesellschaftlichen Miteinanders werden in den Blick genommen. Die Befunde zeigen, dass das Land in vielen Bereichen einhellige Positionen vertritt: Eine klare Mehrheit in Deutschland sieht die Gleichberechtigung der Geschlechter, Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und das friedliche Zusammenleben von Religionsgemeinschaften als wichtige Ziele. Auch bürgerliche und politische Freiheiten werden von den meisten als zentral angesehen. Es gibt jedoch auch kontroverse Themen: So gehen die Meinungen in Bezug darauf auseinander, ob Deutschland Zuwanderung als Chance begreifen sollte und ob Klimaneutralität oder ein geeintes Europa angestrebt werden sollen. Auch bei der Frage, inwieweit Freiheiten wie Meinungs- und Pressefreiheit tatsächlich gewährleistet sind, gibt es Unterschiede in der Wahrnehmung. Weitere Informationen zum Bericht 2024 Zentrale Untersuchungsbefunde des Kurzberichts Vollständiger Bericht des Ostbeauftragten

Beginn der dritten Feldphase

27.01.2025

Beginn der dritten Feldphase

Nach erfolgreicher Erhebung der Hauptstichprobe für den Deutschland-Monitor 2024 startet im Juli dieses Jahres die Onlineumfrage der regionalen Vertiefungsstudie in vorab ausgewählten Landkreisen. Dafür werden fast 20.000 Menschen ab einem Alter von 16 Jahren angeschrieben. Zu den Methoden des Deutschland-Monitors In diesem Jahr werden folgende Kreise und kreisfreie Städte genauer unter die Lupe genommen: Duisburg Wiesbaden Birkenfeld Augsburg Dahme-Spreewald Prignitz Salzlandkreis Weimar Delmenhorst Neu-Ulm Potsdam-Mittelmark Wittenberg Das Thema des diesjährigen Monitors sind die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger von der Gesellschaft in der Sie leben möchten. Dazu zählen unter anderem Ansichten von einem sozialen Miteinander, einem gesellschaftlichem Zusammenhalt und ganz allgemein Wünsche und Erwartungen der Befragten an ein gerechtes gesellschaftliches Zusammenleben. Erste Ergebnisse der diesjährigen Befragungswelle werden im Herbst 2024 im Rahmen des Berichts des Ostbeauftragten der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit vorgestellt. Im Winter 2024/2025 folgt dann die Vorstellung des Hauptberichtes Deutschland-Monitor 2024. Hinweis für Befragte : Das Deutschland-Monitor-Konsortium gewährleistet die Einhaltung der zentralen Standards der empirischen Sozialforschung. So sind die Stichproben repräsentativ für die deutschsprachige Wohn-Bevölkerung im Bundesgebiet bzw. für die Kreise des rollierenden Kreispanels. Die Befragungen, die telefonisch und über eine Online-Umfrage nach Einwohnermeldeamtsstichprobe erfolgen, werden selbstverständlich anonymisiert verarbeitet. Sollten Sie Fragen zum Datenschutz haben, wenden Sie sich gerne per Mail an: datenschutz@zsh.uni-halle.de .

Datensätze jetzt verfügbar

06.01.2025

Datensätze jetzt verfügbar

Mit der Veröffentlichung der Datensätze erhalten Forschende, Studierende sowie interessierte Nutzerinnen und Nutzer Zugang zu aktuellen Einstellungsdaten der deutschsprachigen Wohnbevölkerung. Die Daten sind eine wertvolle Ressource für thematisch breit aufgestellte und methodisch innovative Forschungsvorhaben aus unterschiedlichen Disziplinen. Nutzerinnen und Nutzer können zudem mit den bereitgestellten Daten die Analysen aus dem Hauptbericht des Deutschland-Monitors replizieren. Zum Spektrum der jährlich erhobenen Daten zählen eine bundesweit repräsentative Bevölkerungsbefragung (n = 4.000) und eine regional repräsentative Vertiefungsstudie (n = 4.000) in strukturstarken und strukturschwachen Kreisen in Ost- und Westdeutschland. Die Daten des Deutschland-Monitors wurden aufgrund der unterschiedlichen Erhebungen in drei verschiedene Datensätze unterteilt: Die Haupterhebung, welche bundesweit durchgeführt wurde, sowie die regionale Vertiefungserhebung, welche in zuvor ausgewählten Landkreisen erhoben wurde, stehen dabei Forschenden und Interessierten nach einer Registrierung bei GESIS kostenlos zum Download bereit. Aufgrund von Datenschutzbestimmungen ist die regionale Vertiefungserhebung nur stärker anonymisiert zugänglich. Für die Vollversion dieses Datensatzes inklusive sensibler personenbezogener Daten muss ein Datennutzungsvertrag mit GESIS geschlossen werden. Die Datensätze des Deutschland-Monitors ’24 enthalten Einstellungen zum diesjährigen Themenschwerpunkt „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“, Standardfragen und etablierte Itembatterien zu politischen Einstellungen, sowie eine Vielzahl von soziodemografischen Variablen. Das Deutschland-Monitor Team freut sich über eine Information zu veröffentlichten Arbeiten mit den Datensätzen an deutschland-monitor@gesis.org . Datensätze des Deutschland-Monitors ’24 Schwerpunktthema “In welcher Gesellschaft wollen wir leben?” Haupterhebung Regionale Vertiefungserhebung Regionale Vertiefungserhebung (sensibel) Datensätze des Deutschland-Monitors ’23 Schwerpunktthema "Stadt und Land" Haupterhebung Regionale Vertiefungserhebung Regionale Vertiefungserhebung (sensibel)