Einstellungssyndrom „Entzug politischer Unterstützung”
Politische Einstellungen zur Demokratie und ihren Institutionen und Akteuren hängen eng miteinander zusammen. Menschen, die etwa ein geringes Vertrauen in politische Institutionen haben, sind auch häufiger unzufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie oder der Rückkopplung politischer Akteure an die Bevölkerung. Diese Einstellungen werden im Deutschland-Monitor 2024 daher als sog. Einstellungssyndrom, dem „Entzug politischer Unterstützung” zusammengefasst. Unter jenes Einstellungssyndrom fallen (1) die Unzufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie, (2) ein geringes Vertrauen in politische und gesellschaftliche Institutionen sowie (3) die Wahrnehmung einer ungenügenden Responsivität. Die nachfolgenden interaktiven Abbildungen sollen die Zusammenhänge zwischen diesen Subdimensionen verdeutlichen. Abgebildet sind jeweils die Mittelwerte der drei Subdimensionen nach einer bestimmten Gruppierungsvariable. Nutzerinnen und Nutzer können die Abbildungen interaktiv drehen und bewegen und sich damit einen Überblick über das Einstellungssyndrom und einiger wichtiger Korrelate machen. Über weiterführende Hintergründe und Zusammenhänge berichtet Kapitel 4 „Einstellungen zu Demokratie, Populismus und Extremismus" im Deutschland-Monitor 2024. Bitte beachten Sie, dass die interaktiven Abbildungen nicht für die mobile Anwendung optimiert sind.